Die Finca liegt erstaunlich hoch am Berg über Icod de los Vinos, der Weg dorthin ist nicht ganz leicht zu finden ohne GPS, da es viele Abzweigungen und schmale, steile Sträßchen gibt. Ohne Mietauto geht es nicht! Icod oder die Küste ist sonst nicht erreichbar. Das Haus ist absolut ruhig gelegen, in Laufweite gibt es zwei Minimärkte. Das Haus war bei unserer Ankunft sauber, auch die Schlüsselübergabe durch den - nur spanisch sprechenden - herzlichen Nachbarn klappte prima, auch dank der guten Kommunikation mit den deutschen Vermietern (wir hatten 24 Stunden Verspätung wegen Defekts des Fliegers). Die Einrichtung ist einfach, aber in gutem Zustand, allerdings waren uns die Bettdecken angesichts der sehr kühlen Temperaturen zu dünn. Die Küchenutensilien sollten noch ergänzt und aufgestockt werden, manches ist in die Jahre gekommen. Unverzichtbar war der kleine Holzofen und der Holzvorrat, wir mussten das Feuer rund um die Uhr in Gang halten, denn die Finca liegt in der Passatnebelzone - es war oft um die 7 Grad kühl und nieselte, während der Süden Teneriffas Sonne und 21 Grad meldete. So konnten wir den fantastischen Garten mit seinem intensiven Orangenblütenduft und den schönen Ausblick von der Dachtereasse nur an 2 von 6 Tagen genießen. Wir hätten uns gewünscht, dass auch trotz angekündigter Belegung mit nur 2 Personen das 2. Schlafzimmer verfügbar gewesen wäre.Für das Erkunden der Nordostküste ist der Standort günstig, da viele attraktive Wanderziele im Gebirge rasch zu erreichen sind. Interessant ist die Besichtigung der in 20 Minuten zu Fuß erreichbaren Lavahöhlen (Cueva del Viento). Sehr gut und preiswert gegessen haben wir in den Fischlokalen der Playa San Marcos sowie bei einer Strandwanderung in Las Aguas (bei San Juan de la Rambla). Insgesamt ein interessanter Aufenthalt in einem gemütlichen Haus, der bei besserem Wetter durch den Garten/Park noch gewonnen hätte.