Die Hotelanlage sowie der Strand sind sauber und gepflegt – das verdient definitiv ein Lob. Auch der Sommelier war herausragend: freundlich, kompetent und mit viel Leidenschaft präsentierte er jeden Abend hervorragende Weine. Leider geht dieses Qualitätsmerkmal im Gesamteindruck des Hotels unter, da viele Gäste das All-Inclusive-Angebot nutzen und damit kaum Wert auf diesen Service legen.
Allerdings gibt es zahlreiche Schwachstellen, die den Gesamteindruck stark trüben:
Servicepersonal im Restaurant: Hier besteht dringender Schulungsbedarf. Das Personal wirkte oft unstrukturiert, teilnahmslos und zum Teil unfreundlich. Teller wurden abgeräumt, obwohl wir noch beim Essen waren. Einige Mitarbeiter waren ständig mit dem Handy beschäftigt und haben die Gäste dabei ignoriert. Die allgemeine Atmosphäre war leider eher abschreckend als einladend.
Zimmerreinigung: Diese beschränkte sich oft nur auf das Nötigste. In mehreren Ecken war deutlich sichtbarer Schmutz, und einige Spiegel musste man selbst nachreinigen. Der Zustand von Wasserkocher, Badmülleimer, Wecker, Toilettenpapierhalter und Schminkspiegel war bedenklich – diese sollten dringend ausgetauscht werden.
Check-In-Prozess: Dieser war schlichtweg inakzeptabel. Wir mussten bei großer Hitze fast drei Stunden auf unser Zimmer warten, ohne dass man sich angemessen um uns gekümmert hat. Es gab weder Getränke noch eine andere Form der Entschädigung oder Aufmerksamkeit – das geht besser.